Objektsuche 2.0…und was in der Zwischenzeit geschah

Im Dezember 2018 hatten wir zuletzt von unserer Suche nach einem Kloster berichtet. Was ist bisher geschehen?

Wenn nach einem konkreten Ergebnis gefragt wird, muss die ernüchternde Antwort lauten: Nix ! Dieses „nix“ klingt so absolut und dennoch geschieht einiges, was leider noch nicht messbar ist.

Immer wieder mal erfahren wir in einem Telefonat oder einem persönlichen Gespräch mit Männern und Frauen der Kirche, aber auch mit Gemeindeverwaltungen, eine neue Adresse, uns wird ein möglicher Ansprechpartner genannt oder es wird einfach nur beiläufig ein Objekt erwähnt, das uns die Ohren spitzen lässt.

Auf solch einem verschlungenen Weg sind wir u.a. nach Wessobrunn geraten. Die Information unseres Gesprächspartners lautete etwa: „Ich glaube mal was gehört zu haben, dass in oder bei Wessobrunn ein Kloster aufgelöst wurde oder vor der Auflösung stehen würde…“

Recherchen im Internet ergaben, dass das Kloster Wessobrunn tatsächlich bereits vor einigen Jahren von einer Unternehmerin aus Bayern erworben wurde. Zur Wiederbelebung dieser Immobilie besteht ein Konzept, das wir als sehr toll ansehen. Wir nahmen also Kontakt zu der Unternehmerin auf und erfuhren, dass sich schon einiges von den Vorstellungen auf dem Klostergelände verwirklichen lies, einige andere Projekte aber derzeit in einer Planungs- oder Prüfungsphase wären und wir uns gedulden sollten.

Geduld scheint eines der Zauberwörter auf unserem Weg zu sein 🙂 ! Trotz Geduld ging die Recherche weiter und so fanden wir in einer Pressenotiz zunächst nur einen kleinen Hinweis darauf, dass es in Wessobrunn anscheinend zwei voneinander unabhängige Objekte gibt, nämlich einerseits das Kloster und andrerseits das Klostergut.

Das Klostergut Wessobrunn wurde wohl erst vor wenigen Monaten von der Gemeinde Wessobrunn nach einer intensiven und kontroversen Diskussion langfristig gepachtet. Der Bürgermeister erläuterte uns in groben Zügen den aktuellen Stand der Dinge und ermunterte uns, der Gemeinde eine kurze „Bewerbung“ zukommen zu lassen. Zunächst würde es etwa ein halbes Jahr dauern, bis alle Verträge nach und nach erfüllt, das Objekt in allen Einzelheiten gesichtet und übergeben worden sei. Danach werde unter Beteiligung der Bürger ein genaues Konzept für diese Immobilie erarbeitet.

Ob wir einmal ein Teil dieses Objektes Klostergut sein werden ist derzeit noch völlig offen. Wir geben uns zwar nicht der Illussion hin, dass die Gemeinde „uns auf Knien anflehen wird, uns dort einzubringen“ 🙂 , aber zumindest können wir hoffen, unser Konzept u.U. ausführlich erläutern zu dürfen.

Ein Objekt in Unterfranken, das uns angeboten wurde, kam leider auf Grund seiner immensen Größe für uns nicht in Betracht. Ein Areal mit etwa 3.000 qm Wohn- und Nutzfläche, das zwar ziemlich gut „in Schuss“ und bei der Größe zu einem überraschend moderaten Preis angeboten wurde …. dies wäre ein allzugroßes Abenteuer, an das wir uns derzeit noch nicht herantrauen.

In Oberfranken stehen wir derzeit in ersten Gesprächen mit dem Eigentümer einer „alternativen“ Immobilie. Ein erster Austausch von Informationen klang positiv, jedoch wird eine intensive Beratung erst Anfang/Mitte April stattfinden. Wir werden über den Ausgang an dieser Stelle berichten.

Ebenfalls wurde erste Gespräche mit einer Institution geführt, die einige Gnadenhöfe für Tiere betreibt. Auch hier besteht intensiver Redebedarf, da es zumindest eine gemeinsame „Schnittmenge“ gibt.

Wir hoffen, in der Struktur unseres Vereins in naher Zukunft einige Veränderungen vornehmen zu können, sodass die Arbeit etwas effizienter ausgerichtet werden kann.

Übrigens: Sollten SIE SICH angesprochen fühlen…. Wir freuen uns auf tatkräftige Unterstützung.

 

März 8, 2019